Jazzfest Gronau

Auf welche Künstler Sie sich beim Jazzfest 2020 freuen können, und wann sie zu sehen sind, finden Sie hier.

Chick Corea eröffnet 32. Ausgabe des Jazzfestes

Chick Corea Trilogy

Chick Corea – Piano, Christian McBride – Bass, Brian Blade – Drums

Donnerstag, 26. März 2020, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Viele internationale Stars haben in den vergangenen mehr als 30 Jahren den Weg in die Provinz gefunden – einer hat beim Jazzfest Gronau bisher immer gefehlt: Chick Corea! Nun ist es nach vielen erfolglosen Versuchen gelungen, Chick Corea mit dem Projekt „Trilogy“ für das Grand Opening des Jazzfestes in 2020 zu verpflichten. Mit dabei seine kongenialen Mitstreiter Christian McBride (2018 noch beim Jazzfest Gronau mit der WDR Big Band zu Gast) am Bass und Brian Blade am Schlagzeug. Eine würdige Besetzung, die in Trilogy die Kunst des Jazztrios auf die Spitze führt.

Chick Corea vorzustellen, würde Seiten füllen und die bekannten Eulen nach Athen tragen. Er gilt schlechthin als einer der wegweisenden Jazzmusiker der vergangenen fünfzig Jahre und ist der Künstler mit den viertmeisten Nominierungen in der Geschichte der Grammy Awards: 63 x wurde er nominiert, 22 Grammys hat er gewonnen. Vom gradlinigem Jazz bis Avantgarde, Bebop bis Jazz-Rock Fusion – seit seinen Anfängen in den 60er und 70er Jahren in den genresprengenden Bands von Miles Davis hat er mit zahlreichen Stilen experimentiert. Als rastloser kreativer Geist erfindet er sich durch seine Musik immer wieder neu, egal ob akustisch am Klavier oder elektronisch am Keyboard, als Leader zahlreicher Bands, im Soloprogramm oder in Zusammenarbeit mit dem “Who’s Who“ der internationalen Musikwelt. In den letzten sieben Jahren wählten die Leser des „Downbeat Magazins“ ihn drei Mal zum „Künstler des Jahres“ und die New York Times bezeichnet ihn als „sprudelnden, leuchtenden und ewig jungen Künstler“.

Photo: Andrew Elliot, Chick Corea Prod


65,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)

40,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)



Ticketshop

Jamie Cullum
AUSVERKAUFT


Samstag, 25. April 2020, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Doch doch – das darf man schon als kleine Sensation bezeichnen, wenn nach dem vorgezogenen Auftaktkonzert mit der „Chick Corea Trilogy“ am 26. März der englische Singer-Songwriter, Multiinstrumentalist und Entertainer Jamie Cullum die 32. Ausgabe des Jazzfestes Gronau mit einem Konzert am Samstag, 25. April 2020 bereichern wird.

Jamie Cullum, das wilde Spielkind des Jazz, zählt – obwohl erst gerade 40 geworden – zu den erfolgreichsten britischen Jazzmusikern. Der Jazzpianist gilt als einer der derzeit unkonventionellsten, aber auch provozierendsten zeitgenössischen Musiker. Zuhause im Jazz, aufgewachsen mit Rock, Pop und Hip Hop, bringt er einerseits den klassischen Jazzpuristen auf die bekannte Palme, weil er sich ungehemmt in den verschiedensten Genres bewegt, andererseits genau dadurch aber auch ein neues und begeistertes Publikum gewinnt. Dieses wechselnde Crossover aus Jazz, Rock und Pop gefällt nicht jedem; ihn und sein Publikum stört das überhaupt nicht. Die stetige Neugier und seine ungehemmte Begeisterung führen dazu, dass es bei Cullum-Konzerten kein Halten mehr gibt. Sein Enthusiasmus ist ansteckend. Dieser „Springinsfeld“ ist einfach mitreißend, ob am oder auf dem Flügel; er traktiert die Tasten und springt zwischen Klavierhocker und Bühnenrand. Dass er bei all dem noch ein hervorragender Arrangeur und Sänger ist, rundet das Gesamtbild dieses großartigen Künstlers ab. Jamie Cullum versetzt sein Publikum immer wieder in unglaubliches Staunen.

Photo: Danny North


59,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)


Inga Rumpf Trio
Jocelyn B. Smith

...an evening of Blues, Soul & Gospel

Sonntag, 26. April 2020, 17.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Inga Rumpf, Urgestein der deutschen Musikgeschichte, ist nach ihrem legendären Auftritt im Jahre 2003 wieder zu Gast beim Jazzfest Gronau. Mit ihrem Trio wird sie in einem Doppelkonzert mit Jocelyn B. Smith zu erleben sein. Fürwahr eine programmatische Ausrichtung der Veranstalter, die zwei der bekanntesten deutschen Soul-, Blues- und Gospelstimmen an einem Abend zusammenführt. Inga Rumpf war gemeinsam mit Jean-Jacques Kravetz in den 60er Jahren die kreative Basis von „Frumpy“, der legendären Nachfolgeband der „City Preachers“. Auf „Frumpy“ folgte „Atlantis“ mit Udo Lindenberg am Schlagzeug. Die stark blueslastige Stimme fand zudem Gehör bei vielen internationalen Projekten wie Yes, Procol Harum oder Traffic. Seit 1990 ist Inga Rumpf mit vielen Projekten in Deutschland unterwegs; so z.B. mit Joja Wendt und anderen. In den über 50 Jahren ihrer eindrucksvollen Karriere hat sie sich stets souverän im weiten Spannungsfeld zwischen Blues, Boogie, Rock und Rhythm‘ Blues behauptet. Sie lebt ihre Musik mit jeder Phrasierung. Ihren Kompositionen haucht sie mit ihrem rauchigen Timbre neues Leben ein.

Auftritte von Jocelyn B. Smith, deren kreatives Stimmpotenzial Grenzen durchbricht und mühelos über vier Oktaven wechselt, sind weit mehr als „nur“ ein Konzert. Die für ihre atemberaubende und berührende Live-Performance bekannte und in Berlin lebende New Yorkerin holt ihr Publikum aus allen Ecken ab: im Soul, Jazz, im Funk oder im Pop. Doch Jocelyn bietet weit mehr als perfektes Entertainment. Ihre Botschaft ermutigt die Menschen, sich für die eigene Spiritualität zu öffnen und zu sich selbst zu finden. „Meine Musik und die dazugehörenden Texte reichen über den Tellerrand hinaus!“ Jocelyn B. Smith stand bereits im Jahre 2003 auf der Bühne des Jazzfestes Gronau; und zwar auch in einem Doppelkonzert mit Inga Rumpf. Man darf allemal gespannt sein, was passiert – die Beiden kennen sich ziemlich gut.

Photo Inga Rumpf: Melanie Dreysse
Photo Jocelyn B. Smith: hotjazzclub.de


29,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)



Ticketshop


Joscho Stephan Trio
feat. Stochelo Rosenberg

...Gipsy Swing at it's best...

Montag, 27. April 2020, 20.00 Uhr
Duesmann's Spinnerei

Wie kaum jemand anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gipsy Swing. Durch seinen authentischen Ton, die harmonische Raffinesse und dem rhythmischen Gespür hat er sich in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Über allem aber steht seine atemberaubende Solotechnik. Wie kein Zweiter interpretiert er die bekannten Klassiker des Genres, verbindet aber andererseits den Gipsy Swing mit Latin, Klassik oder Pop; ein kreativer Visionär halt, der Tommy Emmanuel, Biréli Lagrène oder auch Stochelo Rosenberg eingeladen hat, auf seinen Alben als musikalische Gäste zu erscheinen. Beim 32. Jazzfest wird Joscho Stephan den Gitarristen Stochelo Rosenberg aus der weltberühmten niederländischen Rosenberg-Familie mit nach Gronau bringen, die als Rosenberg Trio schon mehrfach beim Jazzfest Gronau auftraten.

Photo Joscho Stephan Trio: joscho-stephan.de
Photo Stochelo Rosenberg: Gunter Haese


25,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf
(teilbestuhlt, freie Platzwahl, kein Sitzplatzanspruch)



Ticketshop


Leo Betzl Trio
RoMi Band

...Club-Lounge-Abend mit techno-piano-trio und RnB Hip Jazz…

Dienstag, 28. April 2020, 20.00 Uhr
Duesmann's Spinnerei

Lebendiger Techno. Rein akustisch erzeugt, auf Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, ohne Computer oder Synthesizer. Von lyrisch bis minimal, von deep bis industriell: Der Sound von LBT ist facettenreich, dabei stets angetrieben von einer pulsierenden Kickdrum. Ihre Musik ist eine Reise nach innen, lädt zum Träumen genauso ein wie zum ekstatischen Tanzen. Im Modern Jazz groß geworden, nimmt das Trio seine große Liebe zur Improvisation ernst. Da wird mal zart am Klavier phrasiert oder die Saiten mithilfe eines Plektrums bearbeitet, der Bass sanft gestrichen oder schier in Stücke gehauen und das Schlagzeug von feinem Geraschel bis zu mächtigem Groove voll ausgeschöpft.

RoMi: Das steht für Roman Babik (p) und Mickey Neher (voc, dr) und die gehören zum Gründungskern von Club des Belugas, mit dem sie von St. Petersburg über Moskau, Sofia, Istanbul, Athen bis Lissabon Erfolge feierten. Beide sind mit dem Blues und seinen Verwandtschaften groß geworden, beide stammen aus der Essener Folkwang Jazz-Schmiede. Der eine aus dem Pionierjahrgang, der andere wurde sogar Folkwang-Jazz-Preisträger. Beide arbeiten in unterschiedlichsten Bereichen um den Jazz und Artverwandtes herum, als Solisten und Sidemen. Mit ihrer »kleinen Big Band« haben sie eine Möglichkeit gefunden, auf nur zwei Quadratmetern eine optimale Stimmung für Konzerte oder Clubauftritte, Feste und Feiern zu kreieren: RnB HipJazz Lounge Groove.

Photo Leo Betzl Trio: Jan Scheffner
Photo RoMi Band: Joachim Kneisel


25,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf
(teilbestuhlt, freie Platzwahl, kein Sitzplatzanspruch))



Ticketshop


4 Wheel Drive
Wolfgang Haffner Band

…deutsch – schwedische Supergroup mit Landgren – Wollny – Haffner – Danielsson

Mittwoch, 29. April 2020, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Vier Spitzenmusiker, die allesamt in ihren Projekten höchst gefragt sind, haben sich zu einer Ausnahmeband vereinigt. Nils Landgren an der Posaune gehört seit über 20 Jahren zu den führenden Instanzen des europäischen Jazz, Michael Wollny gilt als der vollkommene Klaviermeister schlechthin; Lars Danielsson als Meister des Wohlklangs und Deutschlands Groovemaster, Wolfgang Haffner, am Schlagzeug runden das Bild ab. Über den Stellenwert dieser vier Künstlerpersönlichkeiten muss man nicht viele Worte verlieren. Sie spielen zu hören, reicht: Wenn Nils Landgren seine einfühlsame Melodie von „Le chat sur toit“ intoniert, Michael Wollny in „Lady Madonna“ mit einem bluesgetränkten Pianosolo glänzt, „Polygon“ von Lars Danielssons Bassintro eröffnet wird und Wolfgang Haffners Power-Groove „4WD“ nach vorne treibt, dann wird zweifelsfrei klar, dass sich hier die Spitze des europäischen Jazz zusammengefunden hat; Vollblutmusiker halt, die sich seit Jahren kennen und schätzen. Bekanntlich kreuzten sich die Wege der Musiker bereits des Öfteren in verschiedenen Konstellationen. Man denke an das eindringliche Duo von Landgren und Wollny, Haffner als langjähriges Rückgrat in der Funk Unit oder an Danielssons Präsenz in Haffners Trio. In Reinform gab es diese vier aber noch nie. Großartige Solisten und zugleich auch Teamplayer nehmen Fahrt auf, die einen mitreißenden und temporeichen Konzertabend versprechen.

Wolfgang Haffner ist ein exzellenter, ja ein begnadeter Schlagzeuger, das weiß man längst nicht nur in der Jazzwelt. Zahlreiche prominente Zusammenarbeiten mit unterschiedlichsten Künstlern und Bands, bei denen der fränkische Musiker seine Spuren hinterlassen hat – national wie international – sprechen für sich und auch das Trophäenregal mit Auszeichnungen und Preisen füllt sich zusehends. Er wird gelobt und verehrt für seine unglaubliche technische Brillanz und seine geniale Musikalität, die besonders bei seinen eigenen Kompositionen und Projekten zur Geltung kommt.

Mit seinen Alben unter eigenem Namen gehört Haffner heute zu den erfolgreichsten deutschen Jazzmusikern und -bandleadern. Er ist ein ausgesprochener Meister darin, Stimmungen zu erzeugen und weiterzugeben, den Hörer mit auf eine Reise in seine Klangwelten zu nehmen. So darf man es auch bei seinem neuesten Projekt mit dem Titel ›Kind Of Tango‹ (ab 28. Feb 2020), dem letzten Teil seiner Trilogie mit akustischer Band erwarten. Deren ersten beiden Teile ‚Kind Of Cool‹ (2015) mit 50s Jazz- und Bop-Exkursionen und ›Kind Of Spain‹ (2017), wo traditionelle spanische Musik mit Jazz zusammentrifft, sind bereits mit großem Erfolg auf dem Label ACT erschienen, mit ›Kind Of Spain‹ tourte er außerdem mehr als zwei Jahre durch Europa, Asien und Afrika.

Im Frühjahr 2020 wird Wolfgang Haffner mit seiner neuen Live-Band auf umfangreiche Deutschlandtournee gehen. Mit dabei ist das junge Tastentalent Simon Oslender, der bereits seit 2018 regelmäßig in Haffners Besetzung zu bestaunen ist. Erstmalig in seinem Line-Up taucht der Name der Münchener Sängerin Alma Naidu auf. Vibraphonist Christopher Dell, der auch bei den Album-Besetzungen seiner ›Kind Of‹-Trilogie mitwirkte und Bassist Claus Fischer runden das Haffner-Quintett ab.

»In den Klanglandschaften, die Wolfgang Haffner aus Sounds, Stimmen und Instrumenten kreiert, möchte man gerne wohnen.« Stern

Photo 4 Wheel Drive: kj.de
Photo Wolfgang Haffner: Antje Wlech


39,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)



Ticketshop


Mothers Finest

"My Brainbox"
feat. Jan Akkerman & Bert Heerink

...Funk Blues & Rock Special...

Donnerstag, 30. April 2020, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Mothers Finest, jene legendäre amerikanische Formation begeistert die Musikfans schon seit Ende der 70er Jahre mit ihrer kraftvollen Mischung aus Rock, Funk, Soul und Blues. Nicht von ungefähr war sie mit großem Erfolg bereits 2006 und 2014 beim Jazzfest Gronau zu Gast. Die Band um Moses Mo, der Sängerin Joyce „Baby Jean“ Kennedy, Glenn Murdock und anderen trauten sich, was zum damaligen Zeitpunkt kaum möglich erschien; sie mixen Soul und Funk mit hartem Rock und ignorieren die bekannten Genregrenzen. Nicht nur die unglaubliche Stimme und Bühnenpräsenz der Sängerin Joyce Kennedy machen sie schließlich zu internationalen Stars, deren Hit „Baby Love“ bis heute landauf landab auf allen Parties nicht fehlen darf. Eine Band, die auch über 40 Jahre nach ihrem legendären Auftritt im „Rockpalast“ ihr Publikum spätestens beim zweiten Song im Griff hat, eben weil sie in der bekannt euphorischen Art pure Lebensfreude versprüht. „Mothers Finest“ ist pures „Live-Erlebnis“; Mothers Finest ist Kult und die Band erfreut sich noch heute eines unglaublich großen Freundeskreises. Auf vielfachen Wunsch der Jazzfest-Besucher sind sie nach vielen Jahren wieder im Programm.

„Brainbox lebt?“ könnte man sich fragen, galt doch die legendäre niederländische Band seit ihrer Gründung im Jahre 1968 als einer der progressivsten Rock- und Bluesbands überhaupt. Als Gründungsmitglied von „Brainbox“ Ende der 60er/Beginn der 70er Jahre hat Jan Akkerman neue Maßstäbe an der Gitarre gesetzt. Nach den großartigen Anfangserfolgen verließen Akkerman und van der Linden die Band, um bei „Focus“ einzusteigen; einer Band, die zur damaligen Zeit ebenfalls für Furore sorgte. Jan Akkerman gilt zweifelsohne als einer der besten Gitarristen der Welt; kein anderer verbindet wie er alle Genres von Blues und Jazz über Rock bis hin zu Pop. Ein Virtuose an der Gitarre! Er ist in allen stilistischen Ausprägungen zu Hause. Der inzwischen 73jährige hat „Brainbox“ gemeinsam mit dem Ex-Sänger der erfolgreichen niederländischen Band „Vandenberg“, wieder belebt. Unter dem Bandnamen „My Brainbox“ tourt die Band seit einigen Jahren und haucht dem Rock & Bluesrepertoire von damals neues Leben ein. Das wird mit großer Sicherheit ein musikalisches Feuerwerk an diesem Konzertabend vor dem arbeitsfreien 1. Mai!

Photo Mothers Finest: Hartmut Springer | Blende 64
Photo My Brainbox: bertbijlsma.com


39,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)



Ticketshop


Jazzfest extra - supported by Volksbank Gronau-Ahaus eG

Stefanie Heinzmann
Max Mutzke


Samstag, 2. Mai 2020, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Zwei mal war die sympathische Schweizerin bereits zu Gast beim Jazzfest Gronau und hat ihr Publikum bei beiden Auftritten im Handumdrehen für sich gewinnen können. War es 2011 noch eher der unbekümmert daherkommende junge Popstar, so konnte sie spätestens bei ihrem zweiten Auftritt im Jahre 2016 ihre stetig wachsende Fangemeinde restlos überzeugen. Eine „erwachsene“ Soul-Pop-Sängerin mit unverwechselbarem Gesang und unverstellter Bühnenpräsenz erwartet die Besucher nun bei ihrem dritten Gronau-Auftritt. Vier Alben und elf Jahre nach dem Debut in der Talent-Show von Entertainer Stefan Raab ist sie nun nach ihrer selbst gewählten künstlerischen Schaffenspause mit ihrem fünften Album „All we need is love“ zurück; mit dem bekannt prägnanten Soul-Sound und vielen Anleihen aus dem Pop-Genre. Und: Bewegen, das tut sie immer noch mit ihrer Stimme, die Kern ihrer Kunst ist und bleibt. Eine Stimme, die eine enorme Bandbreite entfaltet; von tief schillernd bis hell leuchtend, von zerbrechlich bis selbstbewusst.

Der Hype um das „The Masked Singer“ – Finale ist gerade erst abgeklungen, da ist er auch schon wieder unterwegs. Max Mutzke alias „Der Astronaut“ wird mit seiner Band „monoPunk“ im Rahmen der Deutschlandtournee am Samstag, 2. Mai 2020 beim 32. Jazzfest Gronau auftreten. Groß war die Freude beim veranstaltenden Kulturbüro Gronau, einen der wichtigsten deutschen Soulsänger nach seinen beiden Gastauftritten mit Klaus Doldinger’s Passport (Jazzfestes 2012 und 2017) nun endlich mit einem eigenen Programm in Gronau begrüßen zu dürfen. Der sympathische Sänger aus dem Schwarzwald hatte erst vergangenes Jahr mit „Colors“ sein jüngstes Album vorgelegt und dem Genre Soul eine neuerliche Nuance verliehen. Der bunte Faden, der sich durch die musikalischen Ebenen von Colors zieht, bringt auf den Punkt, wofür Max Mutzke steht und immer stand: Überraschendes Composing und leuchtende Akzente. Leidenschaft und Talent kann man nicht wirklich erlernen; entweder man besitzt das nötige Entertainment-Handwerkszeug oder eben nicht. Und Max Mutzke stellt kontinuierlich unter Beweis, dass er im Überfluss über diese wundervolle Gabe verfügt.

Photo Stefanie Heizmann: Benedikt Schnermann | neuland-concerts.com
Photo Max Mutzke: Hartmut Springer | Blende 64


39,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)



Ticketshop