Jazzfest Gronau

Auf welche Künstler Sie sich beim Jazzfest 2019 freuen können, und wann sie zu sehen sind, finden Sie hier.

Jazzfest extra - das Radio WMW Konzert
supported by Volksbank Gronau-Ahaus eG

Joris

Im Vorprogramm "Lotte"

Samstag, 27. April 2019, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Passend zur Veröffentlichung seines neuen Albums „Schrei es raus“ ist JORIS wieder unterwegs und wird nach einer Clubtournee im Herbst auch in 2019 wieder viele Festivals spielen; eines davon ist das Jazzfest Gronau, das ihn im Rahmen des Pop-Abends ins Programm genommen hat. 3 Jahre, 300 Konzerte und 3 Echos nach dem Debütalbum „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ ist sie wieder da; diese ungewöhnlich warme Stimme, die mit großer Ausdruckskraft Geschichten erzählt und Bilder erschafft. Nicht nur die Fans dürfen sich auf den gleichen erdigen Sound freuen, der diese kraftvolle Stimme dynamisch unterstützt und überall mitgeht: hoch, runter, laut, leise, gleichzeitig rau und sanft – unglaublich vielfältig und variabel. Joris traut sich was, geht mehr aus sich heraus und mehr in sich hinein, ist noch persönlicher geworden. Ein sympathischer Typ. Wir freuen uns, ihn mit seiner Band bei uns begrüßen zu dürfen.

Musik ist seit Kindesbeinen der Kern ihres Lebens, ihre Sprache und ihr Zufluchtsort; vielleicht klingen ihre Lieder auch deshalb so wahrhaftig und im besten Sinne reif, obwohl sie erst 23 Jahre alt ist. Die Rede ist von Lotte, die sich mit ihrer Band und einem beeindruckenden ersten Album schnell in die Herzen ihrer Fans gesungen hat. Songs wie „Auf beiden Beinen“  erzählen von der Sehnsucht nach einer Freiheit, die nicht möglich ist ohne Geborgenheit. „Wenn ich ausgehe und nach Hause komme, will ich gelacht, geweint und getanzt haben – ich will das ganze emotionale Spektrum“ sagt sie von sich und es gelingt ihr ganz hervorragend, das auf ihre Musik zu übertragen. Seit 2016 war sie in über 50 Konzerten zu erleben, viele davon im Vorprogramm prominenter Kollegen wie Johannes Oerding, Max Giesinger oder Benne. Nun erfährt diese Geschichte eine weitere Facette:

Lotte wird in einem „Jazzfest extra –Konzert“ das Gesamtprogramm der 31. Ausgabe des Jazzfestes Gronau eröffnen.

 

33,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

Ticketshop


John McLaughlin & The 4th Dimension
Biréli Lagrène Electric Quartet


Sonntag, 28. April 2019, 17.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

John McLaughlin vorzustellen, hieße doch die viel zitierten „Eulen nach Athen“ zu tragen. Der 1942 geborene Gitarrist hat in den mehr als 50 Jahren ( ! ) seiner Laufbahn unzählige musikalische Fusionen geschaffen, die stilistische und spieltechnische Grenzen überwunden haben. Seit 1969 hat John McLaughlin 44 Alben als Bandleader veröffentlicht und ist außerdem auf zahlreichen Produktionen anderer Musiker zu hören. Die Wurzeln des virtuosen und spirituellen Sinnsuchers liegen im englischen Yorkshire, wo er in einer durch und durch musikalischen Familie aufwuchs; die Mutter war Geigerin und sein erstes Instrument war das Klavier. Anfang der 50er Jahr entdeckte er den Blues für sich, ohne die Jazzgitarristen Tad Farlow und Wes Montgomery zu vernachlässigen. Er war fasziniert von indischer Musik und vom Flamenco. Mit 17 Jahren wurde Miles‘ Album „Kind of Blue“ zu einer Art Offenbarung. Von solch unterschiedlichen Strömungen erfüllt, brach der junge John Anfang der 60er Jahre ins Swinging London auf und begann seine Laufbahn als professioneller Musiker, die bis zum heutigen Tag eine einzigartige Erfolgsgeschichte darstellt. Sein aktuelles Bandprojekt „John McLaughlin & The 4th Dimension“ gründete er im Jahre 2009. Beim Jazzfest Gronau war er erstmals 1991 ( ! ) in der alten „Jazzfabrik“ unter grenzwertigen Bedingungen zu erleben. Es dauerte dann bis zu seinem zweiten Auftritt auch bis zum Jahre 2010. Nun, in der 31. Ausgabe des Jazzfestes Gronau, gastiert der begnadete Gitarrist zum dritten Mal in Gronau.

Der Sinto Biréli Lagrène hat von früher Jugend an mit seinem Vater und seinem Bruder Musik gemacht. Seine erste Schallplatte nahm er mit zwölf Jahren auf. Schlüsselerlebnis seiner Karriere war sicherlich das Zusammenspiel mit dem amerikanischen Bassisten Jaco Pastorius. Lagrène interpretiert im Verlauf seiner Karriere u.a. Django Reinhardt, dem er auch in Kreativität und Phrasierung ähnelt. Biréli unternimmt bisweilen aber auch Ausflüge in andere Spielarten des Jazz oder in die lateinamerikanische Musik und beherrscht in der Tradition der Sintimusiker auch andere Instrumente wie Bass, Geige oder Klavier. Er hat u.a. mit Größen wie Al Di Meola, Larry Coryell, John McLaughlin, Herbie Hancock und Elvin Jones musiziert und ist auf der akustischen Gitarre ebenso zu Hause wie auf der E-Gitarre. Biréli Lagrène wird zum ersten Mal beim Jazzfest Gronau zu hören sein.


49,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)

34,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

Ticketshop


Giora Feidman
Gitanes Blondes

Programm: "Very Klezmer"

Montag, 29. April 2019, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Kaum beschreibbar, was Giora Feidman mit seiner Klarinette anstellt. Ob sie lacht, weint oder schlichtweg nur erzählt – die Konzertbesucher sind immer wieder aufs Neue verblüfft.

Der 1936 als Sohn jüdischer Einwanderer in Argentinien geborene, wird in seiner Jugend bereits durch die spezifisch jüdische Musiktradition des Klezmer geprägt. Giora Feidman erfährt eine klassische Musikausbildung und arbeitet in seiner fast zwanzigjährigen Orchesterzugehörigkeit mit allen bedeutenden Dirigenten seiner Zeit. Anfang der 70er Jahre beginnt er eine Solokarriere und entwickelt in dieser Zeit sein Verständnis von Musik als der „Sprache der innersten Seele“, als ein Mittel der Verständigung, das alle Grenzen überwindet.

Giora Feidman ist Künstler, Entdecker und Ereignis zugleich, ein rastloser Botschafter mit einem Spiel von unverminderter Anziehungskraft. Und immer wieder hält er Ausschau nach Möglichkeiten, seine Musik im neuen Gewand zu präsentieren. Sein Anspruch auf Vielseitigkeit, seine eigenen innovativen Interpretationen von Tango, Jazz, Klassik oder Klezmer fügen sich zu einem großen und großartigen Gesamtwerk zusammen. In einer Welt, in der ein großer Teil der Musik austauschbar geworden ist und genauso gut von einem anderen Interpreten eingespielt werden könnte, bleibt Giora Feidman stets unverkennbar. Niemand spielt die Klarinette so wie er. Mit seinem Ensemble „Gitanes Blondes“ wird er zu den Wurzeln zurückkehren und ein spannendes Klezmerprogramm zwischen leidvoller Melancholie und halsbrecherischer Virtuosität zu Gehör bringen.


29,50 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)

Ticketshop


International Bayoogie Band
The Sazerac Swingers

Programm: "A New Orleans Mardi Gras Boogie Party"

Dienstag, 30. April 2019, 20.00 Uhr
Atrium im Cinetech-Kinocenter

Den etwas anderen „Tanz in den Mai“ präsentiert das Jazzfest Gronau mit einer reichlich fetten Mischung aus Boogie Woogie, Rhythm‘ Blues, Second Line und traditioneller Musik aus dem French Quarter in New Orleans. Auf die Besucher dieses ganz speziellen Programmangebotes kommt da ein schweißtreibendes musikalisches Erlebnis zu. Da gilt es, die Tanzschühchen frühzeitig aus dem schrank zu holen. Es gibt wohl kaum eine Band diesseits des Mississippi, die die Musik der „Crescent City“ so authentisch spielt wie die „International Bayoogie Band“, bei der in klassischer Tradition das Klavier im Vordergrund steht, getragen von einem treibenden Second-Line-Rhythmus und einem hervorragenden Bläsersatz, die gemeinsam die Musik von Prof. Longhair, Fats Domino, Dr. John, den Neville Brothers oder Allen Touissant lebendig werden lassen. The Sazerac Swingers zählen seit geraumer Zeit zu den Bands in Europa, die den aktuellen, jungen New Orleans Jazz so spielen, wie er tatsächlich heute in seiner Geburtsstadt zu erleben ist. Kein Retro, kein Vintage, kein Revival. Sie haben ihren eigenen Sound, eine beeindruckende Energie und Präsenz, elektrisieren die Massen und liefern eine Show, die ihresgleichen sucht; geradezu perfekt für einen Abend wie diesen.


20,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

Ticketshop


David Sanborn Acoustic Band &
Joshua Redman Trio

Mittwoch, 1. Mai 2019, 17.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Ein absolut außergewöhnliches musikalisches Erlebnis erwartet die Besucher dieses Konzertabends, der zwei der renommiertesten Saxophonisten der Jazzwelt mit ihren Bands an einem Abend zusammenführt. Für Jazzjournalist Scott Yanow ist David Sanborn „the most influential saxophonist on Pop, R & B and Crossover during the last 20 years“. Und in der Tat gehört der 1945 in Tampa / Florida geborene David Sanborn zu den Saxophonisten, die international vor allem im Bereich des Smooth Jazz, des R & B, der Popmusik und des Blues hervorgetreten sind. Sanborn lernte das Altsaxophon als therapeutische Maßnahme, als er mit drei Jahren an Kinderlähmung erkrankte. In St. Louis wurde er maßgebend von den Chicago-Blues-Musikern inspiriert und noch während seiner Highschool-Zeit spielte er mit Albert King und Little Milton. Er war Mitglied der Butterfield Blues Band und arbeitete mit Stevie Wonder, kooperierte mit Al Jarreau, Marcus Miller, den Rolling Stones, Eric Clapton, Sting, Paul Simon, David Bowie und Miles Davis. Wir freuen uns, diesen großartigen Künstler erstmalig auf unserem Festival begrüßen zu dürfen.
Sonny Rollins hat nach eigener Einschätzung wohl den größten Einfluss auf das künstlerische Schaffen von Joshua Redman; diesen begnadeten Saxophonisten, der ebenfalls zum ersten Mal in Gronau zu erleben ist. Als Sohn des Saxophonisten Dewey Redman studierte Joshua Ende der 80er an der Harvard University. Neben vielen Kooperationen gründete er in den 1990er Jahren sein eigenes Quartett. Neben dem eigentlichen Jazz hat sich Joshua Redman nie der Popmusik verschlossen. Stücke von Prince, den Beatles oder Eric Clapton kommen in seinem Repertoire genauso vor wie Titel von Wayne Shorter oder John Coltrane.

49,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)

34,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

Ticketshop


Kraak & Smaak

Retro-Mix aus Elektro Breaks, Hip Hop, Jazz, Electronic, Funk und Soul

Donnerstag, 2. Mai 2019, 21.00 Uhr
Atrium im Cinetech-Kinocenter

„Kraak & Smaak“ - das ist ein wilder Genre-Cocktail der drei niederländischen Producer Wim Plug, Mark Kneppers und Oscar de Jong, die mit ihrer das Tanzbein schwingenden Retro-Mischung alles andere als Langeweile aufkommen lassen. Das Atrium des Kinocenters wird sich im Handumdrehen in einen brodelnden Dancefloor verwandeln, wenn „Kraak & Smaak“ mit ihren Gästen auf der Bühne aufdrehen. Sie überzeugen seit Jahren mittels ihrer dynamischen Livesets auf Club- und Festivalbühnen weltweit. Wir gehen davon aus, dass dem angestaubten Disco Begriff heute einiges abverlangt wird. Das wird eine coole Show; getreu der Maxime: ... tanzen, tanzen, tanzen...


20,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

Ticketshop

Level 42 

Nina Attal 

Legends of Funk & Crossover of Blues, Soul, Pop and Jazz

Samstag, 4. Mai 2019, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau
 

Songs für die Ewigkeit – sagt man wohl zu solchen Hits wie „Lessons in Love“, „Running in the family“ oder „Love Games“, mit denen Level 42 in den 1980er Jahren alle Rekorde brachen. Durch verschiedene Besetzungswechsel wurde es in den 1990er Jahren eher still um die Band, die vom Bassisten Mark King in den frühen 1980er Jahren auf der Isle of Wight gegründet wurde. In den 2000er Jahren startete die Band erneut sehr erfolgreich durch und erlebt derzeit so etwas wie einen zweiten Frühling. Klangliches Markenzeichen der Band ist nach wie vor der Bass von Mark King in der für ihn typischen Slap-Technik. Neben seinem Bass-Vibrato steuert King auch immer wieder knackige rhyhtmusorientierte Sounds bei, zu dem sich Orgel- oder E-Pianoelemente und mehrstimmiger Gesang sowie eine eingängige Melodie gesellen. Ein Erfolgsrezept seit vielen Jahren, das sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Davon konnten sich die Besucher bereits beim ersten Jazzfest-Auftritt von Level 42 im Jahre 2007 überzeugen.

Nina Attal, das ehemalige „Wunderkind“ des französischen Soul-Funk-Blues ist inzwischen trotz ihrer 26 Jahre nicht nur in Frankreich zu einer gefeierten Künstlerin avanciert. Die Zuneigung und Bewunderung einer bemerkenswerten Fangemeinde hat in den vergangenen Jahren sicher das ihre dazu getan. Kunstvoll vermischt sie den Rhodes-Sound der 1970er Jahre mit coolen Grooves, peitschenden Basslinien und mitreißenden Riffs. Inspiriert durch B.B. King, Stevie Wonder, Chaka Khan oder Jamiroquai pflegt Nina Attal ein Repertoire, das offensichtlich von der schwarzen Musik Amerikas beeinflusst ist. Nina und ihre hochenergetische Band beherrschen zudem den echten, dreckigen Funk. Eine wunderbare Ergänzung zu Level 42 und beileibe nicht nur ein Opener.

 

45,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

Ticketshop


Herbert Pixner Projekt

Feinster handgemachter Folk-, Blues- und Jazz-Mix aus den Alpen

Sonntag, 5. Mai 2019, 17.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Die steirische Harmonika, die Tiroler Volksharfe, Gitarre und Kontrabass – das klingt reichlich traditionell und erdverhaftet; ist aber nur die eine Seite. Auch wenn sich das nach Volksmusik anhört, darf man davon ausgehen, dass der musikalische Kosmos des Herbert Pixner deutlich breiter gefächert ist. Pixner spielt ganz gewiss in einer anderen Liga. Sein Repertoire reicht vom erdigen Blues über melancholische Surf-Sound-Anleihen und Swing-Jazz-Klängen bis hin zu Bossa, Tango, Jazz und Klezmer. Bei Herbert Pixner passiert musikalisch viel und es passt in seiner klar und präzise gespielten Art erstaunlich gut zusammen. Obwohl es nahe liegt, ist jedwede regionale Einordnung überflüssig, weil sich damit die Kraft ihrer Performance ohnehin nicht erklären lässt. Die vier Ausnahmemusiker aus Tirol bauen mit ihrer unkonventionellen Besetzung musikalische Brücken; mal mit verspielt-lasziver Sanftmut, mal mit wuchtigen Rock- und Bluesriffs. Dazu gesellen sich eine brillante Technik und geradezu extatische Spielfreude, die dem Ensemble seit Jahren ein immer größer werdendes Publikum zuführt. Herbert Pixner und seine musikalischen Mitstreiter werden auch die Besucher des Jazzfestes Gronau atemlos zurücklassen.

29,50 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)

Ticketshop