Jazzfest Gronau

Auf welche Künstler Sie sich beim Jazzfest 2018 freuen können, und wann sie zu sehen sind, finden Sie hier.


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Helge Schneider meets Pete York (Deutschland)
(Programm: Heart Attack No. 1)

Sonntag, 22. April 2018, 19.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Rückblick: Stadthalle Mülheim an der Ruhr, irgendwann Anfang der 70er Jahre. Der britische Blues-Musiker Alexis Korner tritt auf. Udo Lindenberg, der brasilianische Gitarrist Baden Powell, der legendäre Saxophonist Benny Waters, Violinist Joe Venuti und Piano-Koryphäe Teddy Wilson – wahre Größen des Jazz. Der damals erst 16-jährige Helge Schneider ist sofort komplett geflasht vom Rhythmusgefühl und vom Improvisationstalent der weltberühmten Musikikonen. "Ab diesem Moment habe ich mich nur noch für Jazz interessiert", beschreibt Helge Schneider heute einen der wohl prägendsten Augenblicke in seinem Künstlerleben. Schon immer hat sich seine Leidenschaft für die Jazzmusik wie ein roter Faden durch das Wirken des gebürtigen Mülheimers gezogen. Mal deutlicher, mal weniger offensichtlich. Helge Schneider ist ein Phänomen. Er schnallt sich in der Regel vor Konzerten seinen Föhnfrisur-Vokuhila auf den Kopf, betritt die Bühne und verbindet kindischen Quatsch, erstklassige Musik und improvisierte Banalitäten zu einem Gesamtwerk. Und das finden viele unerträglich und ebenso viele überragend. In Gronau hat das zumindest 2003 im Rahmen des 14. Jazzfestes für Jubelstürme gesorgt, als er mit dem leider inzwischen verstorbenen Bassisten Jimmy Woode und seinem kongenialen großartigen Schlagzeuger Pete York in der Aula aufspielte. Helge Schneider meets Pete York… wir freuen uns!
Helge Schneider meets Pete York… wir freuen uns!

29,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

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Plakat 2016

Christian McBride &
WDR Big Band Cologne
(USA / Deutschland)

Donnerstag, 26. April 2018, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Die WDR Bigband Cologne gehört zweifellos zu den erfolgreichsten Bigbands weltweit. Als Aushängeschild des WDR nicht nur in deutschen Landen bekannt und beliebt, sondern stets mit Top-Solisten wie Maceo Parker, Ron Carter, Bill Evans, Randy Brecker oder halt eben Christian McBride erfolgreich unterwegs. Bereits 2011 spielte der in Philadelphia geborene Pädagoge, Arrangeur und Komponist ein gefeiertes Soul-Programm mit Maceo Parker und der WDR Bigband ein. 2014 wurde er erneut eingeladen; diesmal aber mit neuem Material als Bassist und Bandleader. Und dass der umtriebige Bassist ein ausgesprochen feines Gespür hat, merkt man schnell, denn der Funke springt bei seiner Musik binnen kürzester Zeit über. Christian McBride hat auch als Arrangeur ein gutes Händchen für die feinen Nuancen; bei ihm ergeben kräftige Einwürfe und eingängige Passagen äußerst spannende Momente. Der vierfache Grammygewinner spielte mit Künstlern wie Ray Brown, Sonny Rollins, Mc Coy Tyner, Herbie Hancock, Pat Metheny, Chaka Khan, James Brown und anderen. Ohne zu übertreiben wird dies sicherlich ein wundervoller Big Band Abend.

29,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)

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Plakat 2016 Plakat 2016

Marcus Miller (USA)
Richard Bona (Kamerun)

Freitag, 27. April 2018, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Der Großmeister des Bass, der Funk, Soul und Jazz in unvergleichlicher Weise zusammenbringt, wird nach 2005 und 2012 nun zum dritten Mal auf der Bühne des Jazzfestes Gronau stehen. Marcus Miller ist ein Meister der Hipness, der gerade auf seinem neuen Album „Silver Rain“ nach seinen Wurzeln sucht und sie neben Stevie Wonder und Jimi Hendrix auch bei Ludwig van Beethoven findet. Miller ist ein musikalischer Tausendsassa, ein Multiinstrumentalist, dessen große Vorliebe der E-Bass ist, auf dem er eine Klasse erreicht hat wie nur wenige andere. Er gehörte zum Kreis der damals weitgehend unbekannten, aber exzellenten jungen Musiker, die der legendäre Miles Davis um sich scharte, als er 1980 sein Comeback-Album“The Man with Horn“ einspielte. Zehn Jahre wirkte er in dieser Band als Bassist, Komponist und Arrangeur (u.a. „Tutu“), bevor er seine unvergleichlich erfolgreiche Solokarriere startete. In den folgenden Jahrzehnten spielte er auf über 500 Alben mit und arbeitete mit Stars wie Michael Jackson, Herbie Hancock, George Benson, Aretha Franklin, David Sanborn und zahlreichen anderen.

Weltmusik vom Feinsten – auch wenn sie aktuell bei dem aus Kamerun stammenden Bassisten Richard Bona die Brücke nur zwischen zwei Kontinenten spannt, verschmelzt Bona mit seinem Projekt „Mandekan Cubano“ auf geradezu wunderbare Art und Weise kubanische Salsa- und Sonelemente mit westafrikanischen Rhythmen und Gesängen. Vor allem seine elektrisierende und einzigartige Art, mit dem Publikum zu interagieren macht ihm zu dem, was er in Wirklichkeit ist: ein großartiger Musiker. Seine originäre Stimme, seine technischen Fertigkeiten am Bass und seine Qualitäten als Songwriter und Arrangeur machen ihn zu einem der gefragtesten afrikanischen Künstler. Überdies greift er immer wieder politische Themen wie Unterdrückung und Ausbeutung in seinen Songs auf. Richard Bona war 2011 Gast beim 23. Jazzfest Gronau und widmete an diesem Abend ein eigens komponiertes Stück seinem großen Vorbild Al di Meola, der dies sehr gerührt neben der Bühne verfolgte. „Bass – no end“…ist die Devise des Abends!

45,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

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Plakat 2016 Plakat 2016

Amy Macdonald (Schottland)
Support: Lemon Lights (Deutschland)

Samstag, 28. April 2018, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau
Dieses Konzert ist ausverkauft!

Über Amy MacDonald gibt es eigentlich nichts Spektakuläres zu berichten. Sie ist kein Glamourgirl mit Chi-Chi und Pomp und von sich selbst sagt sie auch voller Überzeugung: „Ich bin normal und ich lebe normal!“ und eigentlich hätte sie auch fast einen ganz normalen Beruf ergriffen, wenn sie nicht mit 12 Jahren nach dem Hören einer CD der Britpop-Band „Travis“ anfing, Gitarre zu spielen. Nach kleineren Auftritten prägten die folgenden fünf Jahre, ehe ihr mit dem Album „This is the Life“ der Sprung in die europäischen Hitparaden gelang. Auch heute, zehn Jahre und drei Studioalben später ist der Erfolg ungebrochen, obwohl sie eigentlich mit ihrem folkorientierten Akustik-Pop so gar nicht in die heutige Musikszene passt. Aber sie ist sich in all den Jahren treu geblieben: eine echte stimmliche Naturgewalt, die man aus Tausenden heraushören kann und die es bedauert, dass Gitarrenmusik heutzutage viel zu kurz kommt. Amy erreicht ihr Publikum bei den Liveauftritten mit ihrer eher kleinen Band scheinbar mühelos; auch ohne Pyrotechnik und Lasershow. Erfrischend und natürlich, charmant und präsent, alles andere als langweilig – normal halt: das ist Amy MacDonald, eine großartige Sängerin, die Musik mit Substanz machen will und nach wie vor bei vielen großen Festivals gesetzt ist.

Das Vorprogramm bestreitet die eher regional bekannte Band „Lemon Lights“ aus dem Münsterland mit ihrer schönen Mischung aus Folk, Polka, Rock, Jazz und Balkan; ein bunter Mix, der zu einem musikalischen Mosaik zusammengefügt wird. Songs, die Geschichten erzählen und kalte Zeiten überwinden helfen und die alle Fragen mit einem Tanz beantworten!

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Plakat 2016 Plakat 2016

Götz Alsmann (Deutschland)
(Programm: "...in Rom")

Sonntag, 29. April 2018, 17.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Eigentlich müssen wir Götz Alsmann und seine Band gar nicht mehr vorstellen! Regelmäßig war er mit seiner Band in den vergangenen Jahren Gast beim Jazzfest Gronau. Ein Tausendsassa mit exquisitem Charme und wahrhaft eine Persönlichkeit. Der Sänger, Entertainer, Bandleader, Moderator, Pianist, Musikwissenschaftler, Ukulele- und Mandolinenspieler konnte überdies alle bisher eingespielten Alben beim weltberühmten Jazz-Label „Blue Note Records“ veröffentlichen; ein Ritterschlag sondergleichen. Bemerkenswert waren in den vergangenen Jahren seine musikalischen Reisen in die Metropolen der Welt. Eine Hommage an das französische Chanson bildete den ersten Part der Trilogie unter dem Titel „… in Paris“ (2011), dem dann 2014 bei „… in New York“ die äußerst gelungene Darstellung amerikanischer Evergreens folgte. Den letzten Teil der Trilogie widmet Götz Alsmann in dem aktuellen Album „... in Rom“ den klassischen italienischen Schlagern. Und die „Alsmannsche“ Umsetzung dieser vermeintlich zu Tode gedudelten Lieder ist der Band hervorragend gelungen, wovon man sich beim Jazzfest-Konzert in Gronau überzeugen kann. Götz Alsmann wartet mit äußerst originellen Arrangementideen auf, die von einer spielfreudigen und bestens eingespielten Band unterstützt werden.


29,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)

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Plakat 2016

Moop Mama (Deutschland)
Pimpy Panda (Deutschland)

Montag, 30. April 2018, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Punktgenau auf den Tag programmiert, an dem angeblich die Hexen tanzend ihr Unwesen treiben, wird die Bürgerhalle zum Dancefloor. Am Tag vor dem 1. Mai kommen alle Zutaten für einen extrem tanzbaren musikalischen Erguss beim Jazzfest Gronau zusammen, wenn „Moop Mama“ und „Pimpy Panda“ die Bühne entern.
So verspielt der Name der Band auch ist, so ernst zu nehmen ist das musikalisch kosmopolitische Handwerk dieser Soul- und Funk-Combo aus New York, Riga, Osnabrück und Köln. Die Pandas grooven ungemein mit ihrem elektrisierenden Cocktail aus Funk, Neo-Soul, Jazz und Gospel und mit ihren facettenreichen, extravaganten, fesselnden und herzerfrischenden Kompositionen sind sie ein Garant für volle Tanzflächen. Pimpy Panda hat den Funk in den Beinen und den Soul im Herzen.
Na dann! Es wird keine große Entspannung geben, denn die 10köpfigen „Moop Mama“ sind im Anmarsch und die entfesselte Tanzreise wird sich ansatzlos fortsetzen. „Moop Mama“, das ist ein absolutes „Live-Brett“ mit Bläsern, Beats und Rap, deren Wurzeln in den Marchingbands des amerikanischen Südens liegen, was bedeutet, dass Funk, Soul, New Orleans Jazz, groovige Beats, Techno und jeder Menge Hip Hop kräftig durchgeschüttelt werden. „Urban Brass“ nennen sie das und haben damit seit mehreren Jahren einen Siegeszug sondergleichen gestartet. Und wenn die Band von sich selbst sagt: „Moop Mama“ sind nicht nur Musik, Hip Hop und Tanzen, sondern physisches Entertainment“, dann mag das in etwa andeuten, was die Besucher an diesem Abend erwartet.


25,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

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Plakat 2016
Plakat 2016

Ladysmith Black Mambazo
(Paul Simon’s Graceland-Chor aus Südafrika)

Dienstag, 01. Mai 2018, 17.00 Uhr
St. Agatha Kirche

Seit über 50 Jahren erwärmt „Ladysmith Black Mambazo“ in Theatern oder großen Stadien die Herzen des Publikums mit wunderschönen Vokalharmonien und Tanz-Moves ihrer südafrikanischen Heimat. In den 1970er Jahren gründete sich der 10köpfige Männerchor in der südafrikanischen Kleinstadt Ladysmith und entwickelte sich recht bald zu einer der erfolgreichsten Vokalgruppen Afrikas. Paul Simon (Simon & Garfunkel) lud den Chor zu verschiedenen Konzerten ein und produzierte mit ihnen das weltberühmte Album „Graceland“; einem Meilenstein der Darstellung afrikanischer Gesangskultur. Dass sich die Besetzung des Chores im Laufe der letzten 50 Jahre geändert hat, liegt in der Natur der Sache. Geblieben ist aber auch unter den jüngeren Chormitgliedern die Tradition des gesanglichen Geschichtenerzählens und der Vermittlung der Botschaft von Frieden, Liebe und Harmonie. In dieser Mission ist der Chor auch heute noch weltweit an 200 Tagen im Jahr unterwegs und nun zum ersten Mal beim Jazzfest Gronau.


25,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Sitzplatz)

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Plakat 2016

Henning Wehland (Deutschland)
Frida Gold (Deutschland)

Mittwoch, 2. Mai 2018, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Den Pop-Abend beim 30. Jazzfest Gronau bestreiten in diesem Jahr Henning Wehland und Frida Gold, zwei Vertreter eines Genres, das das Jazzfest seit einigen Jahren in entsprechenden Sonderkonzerten anbietet.
Er ist 45 Jahre und schon seit mehr als ein Vierteljahrhundert im Musikgeschäft: Sänger, Moderator und Manager. In Münster gründet der in Bonn geborene Henning noch als Schüler 1995 die „H-Blockx“. Seit dieser Zeit steckt ihm das unbeschreibliche Bühnengefühl im Blut und mit Ende Zwanzig hat er schon zahlreiche internationale Tourneen gespielt. Heute trifft der Frontmann der „H-Blockx“ auch mit den „Söhnen Mannheims“ und als Manager von „Pohlmann“ und „The BossHoss“ auf. Henning ist ein echter Typ; ein Typ, mit dem man gerne mal der oder die Letzte an der Bar sein möchte. Er hat eine Menge erlebt, kann Geschichten erzählen und hat gute Ideen. Was Wunder, dass er nun sein erstes Soloalbum vorgelegt hat, in dem er aber wahrlich nicht nur die schönen Seiten des Lebens besingt. „Der Letzte an der Bar“ wird sicherlich auch Schwerpunkt seines Auftritts beim Jazzfest in Gronau sein.
Die Fans wissen eh Bescheid, dass Alina Süggeler und ihre sidemen seit vielen Jahren als Inbegriff für eingängigen und geschliffenen Electro-Pop stehen. Mitte der 2000er Jahre von ihr und Gitarrist J. Cassell gegründet wird „Frida Gold“ 2008 in den Bandpool der Popakademie Mannheim aufgenommen. Die Songs schreiben Alina und Bassist und Produzent Andi gemeinsam. Frida Gold stehen musikalisch für extrovertierten und gleichzeitig aufrichtigen Pop. Die Frontfrau Alina versprüht mit ihrer einzigartigen, samtigen Stimme ihrem starkem Auftreten echte Eleganz. Das Debütalbum der Band, „Juwel“ erreichte Goldstatus, für den Nachfolger heimste die Band zwei Echo-Nominierungen ein und erreichte die Spitze der deutschen Charts.

29,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

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Plakat 2016 Plakat 2016

Tower of Power (USA)
Nils Landgren Funk Unit (Schweden)

Donnerstag, 3. Mai 2018, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Oh ja! Jetzt können wir ja mal rauslassen, dass wir seit Jahren dran gearbeitet haben, exakt diese Programmierung für das Jazzfest Gronau hinzubekommen: Mal klappt es bei Nils nicht, mal lag es an den TOP-Leuten. Umso größer ist die Freude, dass es nun ausgerechnet zum 30. Jazzfest endlich geglückt ist. Kurz und knapp darf man sagen, dass die 10köpfige Funk’n‘Soul Band „Tower of Power“ aus Oakland ( San Francisco ) zum Besten gehört, was dieses Genre weltweit zu bieten hat. Es sind vorwiegend zwei Stilmittel, die die Musik wesentlich geprägt haben. Zum einen die superkomplizierten Grooves, die aber immer tanzbar bleiben und zum anderen die schneidende Dominanz des Bläsersatzes. Und gerade diesen typischen bandeigenen Groove entfaltet die Band durch die Art, wie sie mit den Arrangements umgeht: kurze präzise Bläserstöße werden in das brodelnde Soulfunk-Fundament geschickt. Das Ganze wird angereichert mit unglaublicher Präzision und „nomen ist omen“: Power. Bandleader Emilio Castello und Co-founder Stephen „Doc“ Kupka sind seit knapp 40 Jahren für diesen unverwechselbaren Sound verantwortlich und auch heute noch die Fixpunkte dieser unglaublich spielfreudigen Formation: eine Band wie sie sein muss: lebensfroh, ehrlich, funky eben und always „well in time“. Ende April 2002 war Nils Landgren mit Candy Dulfer und beim Jazzfest Gronau 2004 mit Hiram Bullock auf der Bühne des Jazzfest-Zeltes zu erleben Seit dem hat es viele erfolglose Versuche gegeben, den umtriebigen Starposaunisten erneut nach Gronau zu holen. Der sympathische Schwede hat sich seit den 1990er Jahren seinen Platz in der ersten Liga der Jazz- und Funkszene erspielt. Nils Landgren gilt trotzdem als bescheidene Persönlichkeit, der nicht nur als Posaunist und Komponist, sondern auch als Sänger, Festivalleiter, Plattenproduzent und Professor für Posaune internationale Aufmerksamkeit erreicht. Mit seiner „Funk Unit“ veröffentlichte er eine Vielzahl bestverkaufter Alben wie z.B. „Funky Abba“. Er hat mit ABBA, den Crusaders, Joe Sample, Randy Crawford, Esbjörn Svensson und vielen Größen des Genres kooperiert.

45,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

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JugendJazzOrchester NRW (Deutschland)

Samstag, 5. Mai 2018, 11.00 Uhr
Theodor-Heuss-Platz, Open-air

Das JugendJazzOrchester (JJO NRW) besteht seit 1975. Nordrhein-Westfalen war das erste Bundesland, das mit Unterstützung seines damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau ein Landesjugendjazzorchester einrichtete und förderte. Es wurde gegründet, um auch auf dem Gebiet des Jazz eine angemessene künstlerische Nachwuchsförderung zu betreiben. Das JJO NRW hat sich als Vermittler nordrhein-westfälischer Kultur- und Jugendarbeit im In- und Ausland große Verdienste erworben. Bisherige Reisen führten unter anderem nach Weißrussland, in die ehemalige Sowjetunion, in die Türkei, nach Indien, nach China und Korea, nach Afrika, Nord-, Mittel- und Südamerika, in die Karibik, nach Australien und Neuseeland, nach Israel und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Vielen seiner Mitglieder dient es als Sprungbrett für den Beruf des Jazzmusikers. Bislang haben über 600 Jugendliche im Orchester mitgewirkt; etwa ein Drittel von ihnen ist heute professionell musikalisch tätig.

Eintritt frei !

Plakat 2016

Caro Emerald (Niederlande)
Myles Sanko (UK)

Samstag, 5. Mai 2018, 20.00 Uhr
Bürgerhalle Gronau

Auch wenn sie ihr neues Album „The Shocking Miss Emerald“ betitelt, ist Caro Emerald, das niederländische Retro-Pop-Jazz-Juwel, alles andere als schockierend; sie mag vielleicht eher darüber erschreckt sein, wie steil ihre Karriere bislang verlaufen ist. Die 35 jährige Sängerin aus Amsterdam ist in den vergangenen sechs Jahren samt Babypause ganz oben angekommen. In den Niederlanden und Großbritannien halten sich ihre Alben mit der wunderschönen Kombination aus Retro- und Jazz-Pop, Vintage Soul und ein bisschen Hip Hop über Wochen in den Charts. Mit einer fetten 8-Mann-Band inklusive Bläsersatz wird die sympathische „Nachbarin“ auch in Gronau ganz bestimmt großartig abliefern. Ohne Showtreppe und Pomp setzt sie ganz auf die Bandbreite ihrer stimmlichen Möglichkeiten, die Kraft ihrer Stimme und die geradezu unverschämt anmutende Eingängigkeit ihrer Songs, die zwischen Electro Swing und Latin-Pop pendeln. Das swingt wie der Teufel….. garantiert!
Den ersten Teil des Abendprogramms wird Myles Sanko, die eigentliche Überraschung des letztjährigen Jazzfestes, bestreiten. Der junge Londoner hatte mit seiner exquisiten Band im vergangenen Jahr im Vorprogramm von Gregory Porter für äußerst zahlreiche positive Rückmeldungen gesorgt. Sein jazzlastiger Funk gepaart mit seiner souligen Stimme stieß beim Gronauer Publikum auf offene Ohren. Myles wurde im wahrsten Sinne des Wortes gefeiert. Und er macht jetzt das, was man in Künstlerkreisen die sog. „Ochsentour“ nennt, nämlich landauf landab Clubs und Festivals bespielen. Welcome back to Jazzfest Gronau Myles!

39,00 Euro zzgl. Geb. im Vorverkauf (Stehplatz)

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